Institut IFT
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Kontakt

Institut für Fertigungstechnik und Hochleistungslasertechnik
Univ.Prof.DI.Dr.
Friedrich Bleicher

TEC-Lab - Labor für Fertigungstechnik
Franz-Grill-Straße 4, Obj. 221, E311-1
1030 Vienna, Austria


DI Gerhard Wiesinger

Tel.: +43-(1)-58801-311792
E-Mail: wiesinger@ift.at


Daniel Finkeldei, M.Sc.

Tel.: +43-(1)-58801-31112
E-Mail: finkeldei@ift.at


DI Christian Baumann

Tel.: +43-(1)-58801-31180
E-Mail: baumann@ift.at

 

Tagungsbüro

Fr. Andrea Kavourmas

Tel.: +43-(0)1-58801-31106
Fax: +43-(0)1-58801-31195
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Faser-Kunststoff-Verbunde

Die Möglichkeiten der Faser-Kunststoff-Verbunde (FKV) werden zunehmend in der Gestaltung von Massenprodukten gezielt genutzt. Die enorme Vielfalt dieser Werkstoffklasse und die jeweils charakteristischen Merkmale der speziellen Verbunde ermöglichen es, unterschiedlichste Einsatzgebiete zu definieren, in denen -durch den FKV- ein leistungsfähigeres und hochwertigeres Bauteil entsteht.

Vorwiegend zeichnet sich das Leichtbaupotential dieser Werkstoffe für diesen Trend verantwortlich, zumal eine Massenreduktion von Bauteilen, durch eine erhöhte Leistungsfähigkeit bzw. eine reduzierte Energieaufnahme neue Möglichkeiten in der Gestaltung von Funktionsteilen eröffnet. Ebenso können dynamischere Vorgänge und größere Komponenten realisiert werden, die ökonomisch und ökologisch wiederum Vorteile bringen.

Am IFT werden nicht nur sämtliche Fertigungsschritte in der Prozesskette von FKV-Bauteilen von der Formgebung mit unterschiedlichsten Technologien wie etwa Pressen, Autoklavieren oder Wickeln, sowie das Fügen zu Baugruppen verfolgt. Die Forschungsthemen umfassen auch die Entwicklung von neuartigen FKV wie etwa Naturfaser-Kunststoff-Verbunde oder Basaltfaser-Polyamid-Verbunde. Ebenso wird untersucht, wie die speziellen Eigenschaften bestimmter FKV zur konstruktiven Realisierung von Zusatzfunktionen genutzt werden können, um etwa die Herstellung von Bauteilen mit definiertem Wärmeausdehnungskoeffizienten (z.B. α=0) zu realisieren. Diese Erkenntnisse fließen in die Entwicklung neuer Standardkonstruktionselemente wie etwa Federelemente aus diesen Werkstoffen ein. Dabei werden nicht nur wissenschaftliche Problemstellungen sondern auch anwendungsorientierte Fragestellungen zur leichtbaugerechten Gestaltung von Faserverbundstrukturen behandelt.